Profil 2025 - Evangelische Kirchengemeinde Am Hohenzollernplatz

Für die Profilbildung der Evangelischen Kirchengemeinde Am Hohenzollernplatz sind zwei Faktoren bestimmend. Zum einen ist es eine mittelgroße Stadtgemeinde in einem Innenstadtbezirk, der stark durch bürgerliches Wohnen geprägt ist. Zum anderen wird das Gemeindeleben durch das herausragende Ensemble des Kirchengebäudes geprägt, das nicht nur eine besondere architektonische Qualität besitzt, sondern auch eine Vielzahl an großzügig nutzbaren Räumen.

Drei Aspekte sind daher für die Profilbildung der Gemeinde von besonderer Relevanz:

  1. Die Evangelische Kirchengemeinde Am Hohenzollernplatz soll eine verlässliche und vielfältige Grundversorgung für die Evangelischen in ihrem Bereich bieten. Das umfasst unterschiedliche Gottesdienste, Amtshandlungen und Bildungsangebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Zur Grundversorgung gehören auch ein Besuchsdienst und eine transparente und effektive Leitung der Gemeinde.
    Darüber hinaus soll das Profil der Gemeinde durch eine erneuerte Gemeindekommunikation unterstützt werden. Das umfasst sowohl die Weiterentwicklung von Gemeindebrief, Internet-Auftritt und Plakatwerbung als auch die Organisation diverser Begegnungen, wie zum Beispiel Kirchencafé, Feste, Reisen und generationenübergreifende Veranstaltungen.
     
  2. Die Evangelische Kirchengemeinde Am Hohenzollernplatz soll die Chancen ihres Gebäudeensembles nutzen und weiterentwickeln, insbesondere für Dienste und Kooperationen über die eigenen Notwendigkeiten hinaus. Obwohl die Kirche am Hohenzollernplatz keine ausgesprochene „Citykirche“ ist, kann sie Funktionen einer solchen übernehmen. Dazu zählen die Zusammenarbeit mit der chinesischen Gemeinde, der Noonsong, die Kunstausstellungen, Konzerte. Dieser Aspekt des Profils soll auch künftig mit verschiedenen Kooperationspartnern ausgebaut werden. Schon heute ist es ein Kennzeichen der Gemeinde, in zahlreichen Kooperationen mit anderen Gemeinden zusammenzuarbeiten.
     
  3. Eine Ergänzung dieser Profilfaktoren wird für sinnvoll und notwendig gehalten, um noch stärker als Teil der Zivilgesellschaft zu wirken. So soll die Gemeinde ihr diakonisches Handeln stärker auch an aktuellen Herausforderungen des Gemeinwesens, wie zum Beispiel der Flüchtlingsarbeit, ausrichten. In der Kirchenmusik wiederum scheint es nötig zu sein, mehr Angebote zum Singen und Musizieren für einen Personenkreis zu machen, der über die Gemeindemitglieder hinausgeht.